Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben

Vortrag mit André Stern am 18. 11.2016 im Bürgersaal in Konstanz und am 19. 11.2016 im Dorfgemeinschaftshaus in Überlingen

André Stern schildert, warum Spielen für die Entwicklung eines Kindes von elementarer Bedeutung ist. Er legt dabei den Finger in die Wunde einer Leistungsgesellschaft, deren Maxime Optimierung ist. Kinder werden zu Hause, im Kindergarten und in der Schule dazu angeleitet und dabei ständig korrigiert, immer bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Konkurrenz, Erwartungshaltungen, Erziehungssysteme und Normierungen setzen Kinder und Eltern unter ungeheuren Druck, der längst seine Opfer fordert. In diesem Umfeld wird das Spiel des Kindes zur »Pausenbeschäftigung« degradiert und das Kind bleibt in seinen natürlichen Fähigkeiten unverstanden und seiner Entwicklungsmöglichkeiten beraubt. André Stern plädiert für Vertrauen in die natürlichen Veranlagungen des Kindes und dafür, Kinder ungestört spielen zu lassen. Kinder, denen mit Vertrauen in ihre Entwicklung begegnet wird, werden sich für alles, was sie interessiert, begeistern können – und nur wer begeistert ist, wird lernen – und zwar: spielerisch, zwanglos, glücklich.

»Das Spiel ist für das Kind die direkte Art, sich mit dem Alltag, mit sich und mit der Welt zu verbinden. Für Kinder ist das freie Spiel ein Bedürfnis. Eine Veranlagung, ein Hang, oft ein Drang. Es ist für das Kind eine tiefe Erfüllung.« André Stern, der mit seinem Buch »… und ich war nie in der Schule« einen Bestseller landete und seither auf Veranstaltungen Säle füllt, hat ein fesselndes Plädoyer für bedingungsloses Vertrauen in die natürliche Entwicklung unserer Kinder verfasst. Statt Leistungsoptimierung und Konkurrenzdenken setzt er auf die individuelle Entwicklung und das eigene Tempo des Kindes.

Mit Originalbeiträgen von Prof. Dr. Gerald Hüther, Sabine Kriechbaum, Teresa Meckel, Sir Ken Robinson, Katharina Saalfrank, Thomas Sattelberger, Arno Stern, Erwin Wagenhofer

»André Stern ist Vorbote einer neuen Lebensweise: Er vertraut in die emotionalen, sozialen und kognitiven Potenziale des Menschen.« (Deutschlandradio Kultur)

Das Buch „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“ erscheint Anfang August 2016 im Elisabeth Sandmann Verlag

Termin:         Am 18. November 2016

18 Uhr Film Alphabet
20 Uhr Vortrag „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“

Veranstaltungsort: Bürgersaal in Konstanz
Catering: Voglhaus Konstanz

 

Am 19. November 2016

11 Uhr Film Alphabet
14 Uhr Vortrag „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“

Veranstaltungsort: Dorfgemeinschaftshaus Nußdorf

Eintritt:

Film und Vortrag mit Apéro        38 Euro

Vortrag                                                26 Euro

Vorverkaufsstelle:  BuchKultur Opitz in Konstanz, Bücher am Markt Stockach, Buchhandlung am Obertor in Radolfzell, Kur und Touristik Überlingen

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